beyond

Eine Solo-Ausstellung von Franziska Ostermann

Die MeetFrida Foundation zeigt mit der Ausstellung „beyond“ Arbeiten der Künstlerin Franziska Ostermann in Kooperation mit der Galerie Kolaborativ in Berlin

Die Ausstellung “beyond“ ertastet die Beziehung zwischen menschlicher Körperlichkeit und Digitalität. Das eigene Sein, online und offline, steht im Zentrum dieser Untersuchung. Zwischen Screen und Fingerkuppe schmelzen virtuelle und materielle Welt ineinander. Am Bildschirmglas fühlt sich unter der Berührung alles gleich an, während gleichzeitg starke Emotionen evoziert werden können.

Der Wunsch, den Ort unter der Oberfläche zu betreten, führt Franziska Ostermann zur Fotografie. An den Grenzen der digitalen Fotografie zu Bewegtbild digitalen Raum und Wort legt sie ihre künstlerische Forschung an. Die fotografische Geste wird zur Protagonistin und zugleich ad absurdum geführt, hält den digitalen Raum zusammen und spaltet ihn. An diesen Brüchen lädt sie zum Betreten ein.

Die Ausstellung wird präsentiert im Rahmen des "Monat der Fotografie OFF Berlin”

Rahmenprogramm:

VERNISSAGE: Donnerstag, 02. März, 18 Uhr

BEYOND WORDS I PERFORMANCE & TALK:
Franziska Ostermann in musikalischer Begleitung von Michael Nickel Samstag, 18. März, 18 Uhr

Inmitten der Ausstellung lädt Franziska Ostermann mit „beyond words“ dazu ein, die Werke jenseits ihrer materiellen Erscheinung zu betreten: musikalisch begleitet von Michael Nickel (Pianist und Komponist) liest sie aus ihrem Gedichtband OSZIT und neue Texte zu „beyond“. Ostermanns digitale Fotografien und Bewegtbilder, welche sich unter anderem in Selbstportraits oft mit den Gegensätzen menschlicher Körperlichkeit und Digitalität beschäftigen, werden um eine weitere Dimension aus ihrem Oeuvre erweitert: das menschliche, aber dennoch körperlos im Raum schwebende, gesprochene Wort.

Im Anschluss gibt Franziska Ostermann im Gespräch mit Dr. Anna Schwan (MeetFrida Foundation) und im Austausch mit dem anwesenden Publikum einen weiteren Einblick in ihre fotografischen und textbasierten Arbeiten.

FINISSAGE: Freitag, 31. März, 15 - 18 Uhr

Foto: Jonathan Goudefroy