Modern Fiction
Modern Fiction
Deutsch-griechisches Artist Austauschprogramm mit Standorten in Hamburg, Deutschland und Hydra, Griechenland
Wir starten ein interkulturelles Artist Residency Programm und wollen damit internationale Netzwerke stärken. Das Austauschprogramm, das in Hamburg pilotiert, hat die Stärkung des Verständnisses der lokalen Kunstszene in Hamburg, Athen und Hydra zum Ziel.
Das Thema „Modern Fiction" soll die teilnehmenden Künstler*innen dazu anregen, das zeitgenössische wichtige Thema der Fehlinformation und „Fake News“ in der heutigen Welt kreativ zu reflektieren, zu erforschen und mit der Auseinandersetzung damit zu experimentieren. Die Residency fördert die Zusammenarbeit vor Ort, schafft eine Atmosphäre des Dialogs zwischen Künstler*innen und Besucher*innen und fordert sie auf, ihren Arbeitsprozess aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
MeetFrida wird diesen Austausch in Kooperation mit der Athens School of Fine Arts (ASFA), dem Goethe-Institut Athen und der Fabrik der Künste in Hamburg umsetzen. Bereits im April werden fünf griechische Künstler*innen in Hamburg empfangen, welche drei Wochen lang die Hansestadt als Ort der Produktion, der Erkundung und des Dialogs nutzen werden. Neben der Arbeit an den konkreten Projekten lernen sie die Hamburger Kunstszene kennen und haben die Möglichkeit, ihr internationales Netzwerk zu erweitern. Der Austausch soll Hamburg als Kunststandort stärken und die deutsch-griechische Community enger vernetzen. Im Anschluss an die Residenz soll in Hamburg eine Ausstellung mit Arbeiten der teilnehmenden griechischen sowie deutschen Künstler*innen stattfinden.
Um den Dialog unter den Künstler*innen selbst zu stärken und den internationalen Diskurs zu einem inhärenten Teil des Austauschformats auszubilden, ist im Programm eine Zusammenarbeit mittels einer Art “Tandems” vorgesehen.
Nach diesem dreiwöchigen Hamburg-Aufenthalt werden fünf Hamburger Künstler*innen nach Hydra reisen, um dort künstlerische Arbeiten zu entwickeln und auszustellen. Die Teilnehmer*innen werden drei Wochen lang die Insel Hydra als Ort der künstlerischen Produktion, der Erkundung und des Dialogs nutzen, um anschließend die entstandenen Arbeiten am gleichen Ort auszustellen.
Unser Anspruch des Projektes ist es, durch die Kunst die schweigende Mehrheit zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Die Kunstwerke sollen provozieren, zum Nachdenken anregen und den Blick für die Bedeutung von Demokratie schärfen. Sie sollen zeigen, dass Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz die wichtigsten Werte sind, auf die unsere Gesellschaft aufbaut.
Ihr findet das Projekt genauso wichtig wie wir und habt Lust, dabei zu sein? Dann lasst uns gemeinsam eine positive Veränderung bewirken! Lasst uns gemeinsam die Botschaft verbreiten: Kunst schafft Demokratie!
Kooperationspartner: Kunstfest Weimar
Das Projekt wird freundlicherweise unterstützt durch: Siemens Arts Program, STRÖER, ERNA Stiftung, GLS Treuhand, Stadtverwaltung Erfurt, Amadeu Antonio Stiftung, Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft, Kulturmanagement Network , Bauhaus-Universität Weimar, Weltoffenes Thüringen, Die Vielen.