Modern Fiction
Deutsch-griechisches Artist Austauschprogramm mit Standorten in Hamburg, Deutschland und Hydra, Griechenland
Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Stavros Niarchos Foundation, der Fabrik der Künste und dem Goethe-Institut Athen konnte das Austausch- und Residency Programm Modern Fiction realisiert werden.
Ziel des Projekts war es, die sozialen sowie kulturellen Traditionen beider Länder zu hinterfragen und sich künstlerisch mit den daraus entstandenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Es sollte der internationale Austausch gefördert und die Standorte Hamburg und Hydra als Orte der künstlerischen Produktion gestärkt werden. Griechenland als „die Wiege europäischer Kultur“ und Deutschland „das Land der Dichter und Denker“ beinhalten diverse Narrative, die Wahrheit und Fiktion verschmelzen. Dadurch eröffnet sich ein Raum für künstlerischen Dialog. Die teilnehmenden Künstler:innen wurden eingeladen diese Realitäten und ihre aktuelle Relevanz zu hinterfragen.
In Kooperation mit der A.S.F.A wurden die fünf griechische Künstler:innen Alexis Fidetzis, Dr. Erato Hadjisavva, Vasso Tzouti, Nikos Papadopoulos und Natasa Biza eingeladen um vom 24.April bis 18.Mai in Hamburg zu leben und zu arbeiten. Aus Deutschland wurden die Hamburger Künstler:innen LUPE (Lucas Betz & Penny Monogiou), Katja Windau, Marc Einsiedel, Sam Gora und Jana Schumacher zur Residency eingeladen. Sie nutzten die Insel Hydra, vom 10. Juni bis 10. Juli als Ort der künstlerischen Produktion, der Erkundung und des Dialogs.
Die entstandenen Arbeiten wurden sowohl in Hamburg, als auch in Hydra in den Dialog gestellt und in ausführlichen Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Hamburger Gruppenausstellung fand vom 17.Mai bis 02.Juni in der Fabrik der Künste statt und wurde vom Team der MeetFrida Foundation kuratiert.
Gemeinsam mit den griechischen Künstler:innen erweiterten sie die Ansätze welche sie in Hamburg verfolgt hatten. Am Ende der Residency wurden sämtliche künstlerischen Arbeiten vom 09.Juli bis 31.Juli im Ausstellungsraum des Annex auf Hydra gezeigt. Die griechische Kunsthistorikerin Yianna Tsolaki kuratierte diese Ausstellung.
Ein ausführliches Rahmenprogramm begleitete die Residency in Hamburg. Dazu gehörten Welcome Dinner, Führung mit den Teilnehmer:innen der Residency durch das Woods Art Institute und weitere Hamburger Kunstinstitutionen, Gespräche mit der Leitung der HfbK und die Möglichkeit der Vernetzung mit der lokalen Kunstszene auf diversen Ausstellungen.